Von 0 auf 3 in 10 Minuten

Meile: 1432.7

Gelaufen: 23 + 0.3 von der Ranch

Trotz der anstehenden dreiundzwanzig Meilen klingelte der Wecker heute eine Stunde später. Wir wollten noch das Frühstück von der Ranch mitnehmen und dieses gab es frühestens ab 06:45.

Waffeln und Rührei kombiniert mit einer Tasse Kaffee rundeten das aufstehen super ab. Danach wurde noch gezahlt und dann waren wir abfahrtsbereit. Die Ranch operiert auf einem Vertrauens Prinzip. Wenn jemand neu ankommt, bekommt er einen kleinen Zettel auf dem er alle Positionen (Camp, duschen, waschen, Seife, Spülmittel, Lebensmittel etc.) selbstständig auflisten soll und am Schluss wird anhand dieses Zettels abgerechnet. Ich finde das System super und denke dass die meisten sich auch daran halten. Sonst würde es nicht funktionieren.

Nach zehn Meilen sind wir an den Burney Falls vorbei gekommen. Ein imposanter Anblick, auch wenn extrem viele Menschen unterwegs waren. Ich jedenfalls bin über asphaltierte Serpentinen bis unten zu den Fällen gelaufen und habe mal wieder das Stativ und meine Kamera ausgepackt. Wie so immer muss ich bis Oktober warten um die Bilder „richtig“ zu bearbeiten. Bis dahin müssen einfache, bearbeitete jpg-Bilder ausreichen die ich von meiner Kamera via WiFi auf das Handy ziehen kann. Leider bekomme ich aber ohne zusätzliche Hardware keine Rohdatein auf mein Smartphone.

Simone die ein klein wenig später zu den Fällen bzw zu der Abzweigung kam, waren es zu viele Menschen Massen und so entschied sie einfach weiter zu laufen. Ich hatte schon so ein Gefühl als ich sie bei den Fällen nirgendwo gesehen hatte, und nachdem ich weiter zwei Meilen gelaufen bin ohne sie einzuholen habe ich mich zu einem kurzen Mittagessen entschieden. Ein paar weitere Meilen dem Trail folgend hab ich sie dann an einer Brücke wieder getroffen. Ich bin mir nicht sicher ob wir schon mal getrennt zu Mittag gegessen hatten. Na ja ein mal ist immer das erste Mal.

Der Rest verlief ganz normal für die letzten paar Tage. Nach dem Abendessen viel uns das anlaufen ein klein wenig schwer und es hat ganze zehn Minute gebraucht um annähernd und Betriebsgeschwindigkeit zu gelangen.

An unserer Campsite regieren leider wieder Moskitos und somit müssen die Zelte aufgebaut werden.

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