Flüsse

Meile: 814.7

Gelaufen: 12.1

Heute früh ging es über den Pinchot Pass. Ein kleiner Pass wie jeder andere auch. Anstieg bis zum Pass Anfang, dann über Spitzkehren bis hoch auf den höchsten Punkt. Noch ein paar kleine Schneefelder dazwischen gestreut und fertig ist das Abendteuer. Die 4.5 Meilen bis hoch und die knapp 800 Höhenmeter waren innerhalb der ersten zwei Stunden bezwungen. Danach gab es Poptarts auf dem Pass und über eine Stunde Sonnenpause bis Simone aufschloss. Nach weiteren paar Minuten des Verschnaufen ging es zwei Meilen weiter bis wir an einem kleinen See (mit bisschen Windgang) unsere Mittagspause starteten.

Der Nachmittag war von Flussüberquerungen geprägt. Eigentlich hätte ich den kompletten restlichen Weg mit meinen Flipflops zurücklegen können. Ab und zu hab ich meine Schuhe wieder angezogen, nur um eine halbe Meile später diese wieder ausziehen zu müssen, da der Fluss nicht über Stämme oder Steine überquer bar war. Unser Camp heute liegt auf über 3.400 Metern knapp über bzw an der Baumgrenze in einer Felsen Landschaft. Ich versuche heute wieder Cowboy zu campen. Mal sehen ob ich mitten in der Nacht wieder wegen der Kälte aufwache.

Morgen ist ein etwas längerer Tag mit siebzehn Meilen ca. Aber der Pass für morgen liegt von unserem Schlafplatz nur zwei einhalb Meilen entfernt. Easy going würde ich sagen.

Ach ja… die ganzen anderen Hiker beschweren sich auf jedem Pass wie schwer der schon wieder war. Kann ich nicht nachvollziehen. Sind doch nur n paar Schritte und ein paar Höhenmeter. I don’t understand.

Alle sagen die Pässe sein schwer. Da lache ich doch!

Zurück übern Kearsarge

Meile: 789
Gelaufen: 0.1 + 7.3 Kearsarge Pass Trail

Diese nächste Etappe bis zum Vermilion Valley Resort 90 Meilen bzw. sogar bis nach Mammoth Lakes wurde von Simone geplant. Ergebnis hierbei ist, dass unsere Tagesetappen von 20 Meilen der letzten Woche auf 13-17 gekürzt worden sind. Dh die nächste Woche wird schön entspannt. Simone kann ihre Schultern ausruhen und die Erkältung kurieren und ich schau, dass meine Knie wieder weniger motzen. Und eventuell schaff ich es ein paar schöne Aufnahmen mit meiner Kamera zu machen nachdem ich jetzt ja mehr Zeit zwischen dem wandern habe.

Der Aufstieg vom Onion Valley Trailhead zum Kearsarge Pass war sehr schön, ein kleinwenig warm (in Bishop wurde es heute laut Wetterbericht an die 38 Grad warm) aber toll. Tausend Höhenmeter auf über sechs Meilen. Fast so wie den Breitenberg hoch nur nicht so steil.

Über den Mittag lagen wir an einem kleinen Bergsee in den ich zu meinem Bedauern nicht reingegangen bin. Wir beide hatten nicht so den drive. Aber bereut hab ich die ganze Zeit. War aber zu sonnig… meine zarte Haut verträgt die Sonne in dieser Intensität nicht.

Zurück auf dem PCT sind wir nur noch drei Schritte zur nächsten Campsite gelaufen und haben unsere Lager aufgebaut. Heute mit Zelt aber ohne regen fly. Mal sehen ob die Nacht bisschen gemütlicher wird.

Moskitos

Meile: 802.6

Gelaufen: 13.7

Heute ging es über den Glen Pass. Vierhundert Höhenmeter in der Früh ist schon eine Hausnummer, war aber machbar. Nach dem Pass gab es ein paar kleine Schneefelder zum überqueren und nach dem Frühstück ging es an mehreren wunderschönen Seen vorbei… wären da nicht die Moskitos… da heute fast nie Wind ging hat es bei Pausen nie länger als eine Minute gedauert bis an die fünfzig Mistviecher an mein Blut wollten. So macht wandern dann keinen Spaß mehr… alles andere ist besser. Hitze in der Wüste? Easy. Höhenmeter ohne Ende? Easy. Flüsse zum überqueren? Nervig aber easy. Aber Moskitos…

Zum Mittag haben wir unsere Zelte aufgebaut um wenigstens in der Siesta unsere Ruhe zu haben. Da es heute nur an die vierzehn Meilen wurden haben wir ganze vier Stunden geruht. Aber ich hab das Gefühl, dass meine Wanderleistung mit zunehmenden Mittagsstunden abnimmt. Also wie es danach weitergeht.

Mal sehen wie es morgen wird. Evt muss ich einfach weiterlaufen und schon um drei am Nachtlager ankommen.

Heute hatten wir ein Lagerfeuer, das von anderen unterhalten wurde. Eine tolle Möglichkeit sich die Stechmücken vom Leib zu halten.

Ach ja… heute haben wir auch einen kleinen Bären gesehen. Nach einer seltenen Hängebrücke lief er einfach ein paar Meter an uns vorbei um sich an den Pfeilern zu kratzen. Lustig.

Und noch was… Nach der letzten Fluss Überquerung heute hab ich fürs Abendessen Wasser gefiltert und zu meinem Bedauern ist beim zweiten Gang mein kleiner Dichtungsring in den Fluss gefallen. Dh ab jetzt bis Mammoth nur noch frisches, ungefiltertes Bergwasser. Ich hab ja genug Zeux gegen Durchfall dabei.

Der Langweilige und Kennedy Meadows

Gestern war alles nach den ersten vier Meilen langweilig. Die ersten drei Meilen verliefen am Bergkamm durch tolle Wälder, danach fiel es ab ins Tal und es wurde wieder würstiger. Ja die Wüste ist doch noch nicht vorbei. Aber hoffentlich morgen in Kennedy Meadows. Who knows… und das wars schon für gestern.

Heute sind wir entspannt ohne große Höhenmeter in Kennedy Meadows eingelaufen. Ein winziges Dorf mit zweihundert Einwohnern. Zwei Meilen vorher haben wir noch die siebenhundert Meilen Marke überschritten. Yay!

In Kennedy Meadows war unser einziger Halt heute der General Store. Hier dürfen wir campen, duschen (4$), waschen (4$) und uns essen kaufen. Dazu können hier auch Packete hingeschickt werden. Für mich warteten neue Schuhe auf mich (La Sportiva Ultra Raptor) und eine Ersatz Rückenstütze von Exped. Leider sind die Schuhe drei Nummern zu klein… Meine bisherigen Altras hatten die Schuhnummer 11 (EU46) und die neuen haben 10,5 (EU 43,5). Woher sollte ich wissen, dass eine halbe Ami Nummer zwei einhalb EU Nummern bedeutet… Hätte ich vermutlich nachschauen können… Ok wird zurückgeschickt und ein neues Paar per Express bestellt… kommen am Montag an, also bin ich zu einem (fast) Doppel Zero gezwungen.

Die Rückenstütze hab ich so einigermaßen einbauen können. Nach Exped soll die Stütze die selben Maße haben, was ich bisschen bezweifle, da es schon arg spannt. Aber irgendwie passt sie jetzt rein.

Morgen geht es dann zum Tripple Crown Outfitter um meine Bärenbox, Mikrospikes und Verpflegung für sieben Tage einzukaufen.

Auf nach Kennedy Meadows

Heute früh sind wir mit Sandra kurz vor fünf aufgestanden, da Sie auf einen Bus nach Backersfield um sechs musste. Simone und ich haben gestern noch über eine Facebook Gruppe einen hitch zurück zum Walkers Pass vereinbart und sollten (in der Nähe von der Bushaltestelle) um halb sieben an der Straße stehen.

Nach der Verabschiedung von Sandra sind wir zwei zum vereinbarten Abholort gelaufen der sogar in der Nähe eines Cafes lag das auch noch um sechs öffnete… einen letzten Kaffee (Capo) für den Weg und zum Aufwachen. Vereinbart war, dass wir zwischen 06:20 und 06:30 an der Straße stehen, also standen wir ganz nach unserer deutschen Erziehung um 06:15 an der Straße.

Als um 06:21 noch kein Auto da war, wurde ich nervös… Hab ich die richtige Uhrzeit und den richtigen Ort noch im Kopf? Schnell nachgeschaut… Ja passt noch alles.

Um 06:29 ist immer noch kein Auto da… ich versteh es nicht.

Um 06:31 werde ich nervös. Unglaublich so was… da macht man was ab und die Zeiten werden nicht eingehalten.

Um 06:40 bekommen wir, die schon nervliche Wracks sind zu diesen Zeitpunkt… okay nur ich… einen Anruf, dass April verschlafen hat. Typisch… Aber so bekommen wir dann doch noch unseren Hitch hoch zum Walker Pass. April ist in Ridgecrest Lehrerin und pendelt jeden Tag eine Stunde zur Arbeit und abends wieder eine Stunde zurück.

Das Laufen heute ging super, mit Ausnahme der ersten zwei Meilen, diese waren ein wenig Steil für den Anfang. Aber bis mittags war der Himmel wolkenverhangen und es blies die ganze Zeit ein toller, erfrischender Wind. Nachdem wir bis zum Mittag schon weiter gekommen sind als wir erwartet hatten und die Höhenmeter bis dann noch kein Problem waren, entschlossen wir uns spontan unser Abendcamp um vier Meilen zu verschieben und die zwanzig Meilen für den Tag zu knacken. Das beinhaltete einen, für die späte Stunde, anstrengenden Aufstieg auf einen Bergkamm.

Walker Pass und Lake Isabella

Gestern ging es runter zum Walker Pass der nach Joseph Walker benannt, der den Pass 1834 entdeckt hat. Die neun morgen Meilen vergingen sehr angenehm und so gut wie nur bergab. Für die letzten paar Meilen stieg die Temperatur in die gefühlt hohen Zwanziger und auf der Rückseite des Bergs flaute auch der Wind ab. Aber für die paar Meilen (zwei oder drei) war das machbar. Zwischendurch wurde ich von drei ultralite Hiker die gefühlt mit nicht mehr als zehn Kilo unterwegs waren (mit essen und trinken), verrückt.

Am Pass angekommen hab ich zwei hitches abgelehnt um auf die zwei Mädels zu warten. Aber als wir versammelt waren hielt auch schon eine ältere Frau die uns, nach einigem umräumen ihres Autos (Abfall), dann mitgenommen hat. Sie war früher mal Ambulanz Fahrerin und dementsprechend fuhr sie. Mit 30 mph um eine mit 20 mph ausgeschriebene Kurve, auf der Geraden statt 55 mph Schlappe 70… aber zehn Meilen vor Lake Isabella hat sie uns an der Straße rausgelassen da sie dort einen Termin hatte. Also mitten im nowhere wieder Daunen raus. Nach fünf Minuten hielt dann ein Bus und die Busfahrerin meinte nur „PCT?“, Jup… sie würde nach Lake Isabella fahren und da sie vermutet hatte, dass wir PCTler waren hielte sie außerplanmäßig. Nett.

In der Stadt angekommen ging es zuerst zur Pizza Factory zum all you can eat buffet mit Salaten und Pizza. Da machen die mit Thruhikern aber keinen Gewinn. Und egal, lasst die Schlacht beginnen!

Später sind wir ins Kern Motel gegangen, ein Motel aus dem Siebzigern das seit dem nicht mehr renoviert wurde. Aber Bett, Klo und Dusche mehr brauchen wir nicht. Danach zur Wäscherei und mit einem Bierchen in der Hand darauf gewartet, dass die Wäsche gewaschen wird.

Am Abend sind wir mit Sandra 2 und Diana noch in einen Diner zum AbendBurger gegangen. War auch sehr lecker aber das witzigste war, dass unsere zwei ältesten (unsere Sandra und Diana) kein Bier bekommen haben, weil sie ihre ID nicht dabei hatten und die Bedienung sehr streng nach den Regeln gehandelt hat.

Der folgende Zeroday verlief ohne nennenswerte Ereignisse.

Gudhook Sierra #2

Fünf Uhr und der Wecker klingelt. Es windet und es sind keine Sterne zu sehen. Also gut aufstehen und zusammen packen. Der Himmel ist mit schnell dahinziehenden Wolken begangen.

Und so blieb es heute Vormittag… schnelle Wolken ein paar Meter über unseren Köpfen. Keine Sonne zum Frühstück, keine Sonne zum Mittag. Ab dem späten Vormittag sind wir in die Wolken gelaufen und so blieb es bis zum Abend Camp. Es gibt wenig erdrückenderes als den ganzen Tag keine Sonne zu sehen, nur zwanzig Meter voraus schauen zu können und die komplette Zeit die selbe, monotone Helligkeit zu haben. Ich fand das laufen heute nicht schön. Aber solche Tage hat man halt auf dem PCT. Am Camp brach die Sonne irgendwann durch und blieb auch da bis zum Untergang. Es ist immer noch windig aber immerhin zum jetzigen Zeitpunkt ist es nicht mehr nebelig oder bewölkt.

Sandra wollte um fünf noch nicht das Zelt auf bauen und ist weiter gelaufen. Evt noch zwei bis vier Meilen? Oder noch weiter. Mal sehen wann wir sie morgen einholen oder ob wir sie einholen. Bis zum Walker Pass sind es noch gut fünfzig Meilen. Zwei einhalb Tage noch.

Heute haben wir die 600 Meilen überschritten. Fünf Wochen nach Anfang der Reise, einen Schnitt von hundert pro Woche. Passt 🙂

Techachipi Zero

Heute war ein fauler Tag. Wir haben den Fehler begangen erst gegen vier Uhr nachmittags zum einkaufen für den resupply zu gehen. Anscheinend wird im Land der unbegrenzten Möglichkeiten kein Regal vor Ladenschluss wieder aufgefüllt. Entsprechend leer und mager ist unser Essensplan für die nächsten fünf Tage. Okay normalerweise gibt es fünf mal Ramen. Aber Ramen gab es nur noch als Hühnchen und Beef Geschmack. Also stehen jetzt mashed potatoes auf dem Speiseplan. Auch nicht schlecht.

Zum Mittagessen sind wir zum Thai-Chapie gegangen und haben wir gestern thailändische Küche genossen. Ok bei mir gab es halt wie immer beim Asiaten Fried Rice 😀

Abends haben wir uns Solo (Star Wars) angeschaut. Super Film!!!

Ach ja… ab heute ist meine Nikon wieder mit auf der Reise dabei. Wieder zwei Kilogramm mehr im Rucksack. Hoffentlich bekomm ich bald die Chance ein paar Bilder mit ihr zu schießen.

Bis Techachapi

Gestern ging es früh um vier Uhr los. Das schönste an diesem, viel zu frühen Wecker war die Milchstraße. Hier unten auf dem Wüstenboden weit ab von nervigen Lichtquellen ist die Milchstraße so richtig hervorgetreten. Ein herrlicher Anblick, leider zu kurz da wir weiter mussten. Den ganzen morgen sind wir durch die Windfarm gelaufen, von der Dunkelheit über den Sonnenaufgang bis zum späten Morgen.

Der gestrige Tag bestand aus drei Abschnitten. Der erste und letzte Abschnitt haben jeweils einige Höhenmeter beinhaltet was den Tag recht anstrengend machte. Der mittlere Abschnitt war sehr eben. Im großen und ganzen jedoch fand ich den Aufstieg sehr entspannend. Man sieht so viele Sachen. Bunte Blumen, allerlei Formationen, Eidechsen und so viel mehr.

Gegen nachmittags sind wir am höchsten Punkt des Tages (und des gesamten Abschnittes nach Techachapi) an einen Trailmagic Ort gekommen. Hier standen Sonnenschirme und Stühle für uns Hiker bereit, dazu noch einige Galeonen an Wasser. Hier haben wir einige Stunden verbracht bis die aufkommenden Wolken die Umgebungstemperatur zu ungemütlich gemacht haben und wir eine Meile weiter bis zu unserem Campingplatz gelaufen sind.

In letzter Zeit stand bei uns nur noch Cowboy Campen auf dem Plan. Ein mal angefangen und schon wird man zu faul um das Zelt aufzubauen. Es ist einfach so einfach nur das Groundsheet hinzulegen, Luftmatratze aufzublasen und hinlegen. Super easy und auch einfach abzubauen.

Der Wecker ging heute wieder um vier Uhr… wir wollten die Milchstraße noch mal sehen. Aber heute hatten wir kein Glück. Dafür gab es bis fünf von mal eine weitere Stunde Schlaf.

Heute ging es eigentlich nur noch bergab. Knapp neun Meilen bis zu einer Straße an der es am Einfachsten ist nach Techachapi zu hitchen. Und wieder entlang einer riesigen Windfarm… angeblich einer der größten überhaupt.

Am Parkplatz angekommen haben wir einen Trailangel aus Techachapi angerufen um uns nach mehreren Minuten erfolglosen Hitch Versuchen abzuholen. In der 13.000 Einwohner Stadt gibt es knapp 30 Trailangel die ihre Nummern bei den verschiedenen Trailheads hinterlegen damit die Hiker bei ihnen Anrufen können sollten sie etwas brauchen. Total toll 🙂

Jetzt liegen wir im Bett eines der beiden Best Western Hotels in der Stadt und entspannen erst mal. Nachher geht es noch in den Pool und in die Jacuzzi. Das ist mal ein richtiger Neroday. Morgen folgt noch ein Zero und übermorgen geht es weiter. Die letzten 140 Meilen bis nach Kennedy Meadows und das finale Stück in Südkalifornien bevor es in die Sierras geht.

Nachtwanderung

Heute steht die ‚große‘ Aquaduct Wanderung bevor. Siebzehn Meilen stures geradeaus laufen mitten durch die Ausläufer der Mojave Wüste.

Um etwaige Hitzen zu vermeiden ist also unser erster richtiger Nighthike geplant. Wir verbrachten unseren kompletten Tag im Wee Vill Market und haben die Zeit abgesessen.

Zum Frühstück habe ich mir einen Stack (4) Pancakes gegönnt… nur um festzustellen, dass es für mich alleine viel zu viel ist, also haben wir schön zu dritt an den Pancakes gespeist.

Zum Mittagessen haben wir festgestellt, dass Eric gestern mit seiner Vermutung recht hatte und das essen, im Gegensatz zu dem Restaurant, nicht umwerfend war. Aber es hat auch satt gemacht.

Gegen fünf wurden wir zurück zum PCT gefahren und liefen los. Die Sonne hatte schon ihre gesamte Kraft verloren und es ging ein netter Wind. Dennoch sollten die nächsten siebzehn Meilen die schlimmsten Meilen bis jetzt auf dem PCT werden. Dieses Straßen laufen ist einfach nichts. Unglaublich langweilig und öde. Und es geht nichts voran. Im Gegensatz zum normalen Trail sieht man hier einfach was in einer Meile so passieren wird und nichts ist überraschend. Auf dem Trail hat man immer andere Gegebenheiten was alles Spannend macht und die Zeit vergeht viel schneller.

Die heutige Strecke haben wir in sechs ein halb Stunden geschafft. Da sieht man mal, dass so möglich ist sobald weniger lange Pausen eingelegt werden. Aber gerade die letzten zwei Meilen waren sehr mühsam. Um halb zwölf sind wir dann endlich an unserem Ziel angekommen, eine Brücke mit Wasser aus dem Aqueduct kurz vor einer gigantischen Windfarm. Durch die geht es morgen. Jetzt haben wir uns jedenfalls ganze vier Stunden Schlaf verdient, um vier klingelt der Wecker…