Big Bear Zero

Der gestrige Zeroday war gefüllt mit Aktivitäten. Als erstes ging es zu einem kleinen Restaurant zum Frühstücken. Dort durften wir selber unsere Fanta Zapfen am Automaten der halb in der Küche stand. Wired. Als Frühstücksspeise gab es Panecakes. Statt den drei, auf der Speisekarte, gelisteten gab es für uns vier mit dem Kommentar „wenn ihr noch Nachschub wollt sagt es einfach, ihr braucht die Kalorien“. Super Hikerfreundlich. Hätte man vom Aussehen der Bedienung (älterer Herr) sich nicht Sofort denken können. Natürlich haben wir diesem Angebot nicht Wiedersehen können… auch wenn wir nur für einen zusätzlichen Pancake gebeten haben.

Nach dem Frühstück wollten Simone und ich noch zur Post, da wir dort jeweils Pakete liegen hatten. Für mich meine Kamera mit dem ganzen Equipment, für Simone ihr Alter Schlafsack und noch ein paar andere Sachen. In Idyllwild hatte sie sich auch einen Quilt gekauft um knapp 500g zu sparen. Leider hat sich der Quilt in der Schnee Nacht als zu kalt erwiesen weswegen sie ihre alten, schweren aber warmen Schlafsack wieder mitnehmen wollte.

Zur Post sind wir per Ortsbus gefahren, es gibt kein Wechselgeld dh falls man keine $ 1.50 parat hat, hat man Pech gehabt und zahlt stattdessen $ 5 oder so. Trotz der Tatsache dass wir nur zwei Haltestellen weiterfahren wollten und die Busfahrerin sogar gefragt hatte ob wir zur Post wollen, hat die Fahrerin es geschafft uns innerhalb von drei Minuten zu vergessen. Und ehe wir was sagen konnten war es zu spät und wir bekamen eine kostenlose, vierzig minütige Stadtrundfahrt durch Big Bear City. Yay.

Schlussendlich durften wir doch noch beim Postoffice aussteigen und unsere Pakete entgegen nehmen. Ich habe mich dazu entschlossen meine Kamera doch noch für ein paar Meilen weiter nach Norden bouncen zu lassen. Das Geniale am amerikanischen Postsystem ist es nämlich, dass ungeöffnete Packete (vermutlich nur spezielle) einfach so für (keinen großen Aufpreis) weiter geschickt werden können. Super Sache und ich musste nichtmal irgendwas zahlen, auch nicht für die zusätzliche Versicherung.

Zurück zum Hotel haben wir uns dazu entschlossen zu hitchen. Viel zuverlässiger als der Bus und ehrlich gesagt dauert es nie länger als 10 Minuten und ist immer interessant.

Zurück im Hotel haben wir noch ausgecheckt und sind per Anhalter nach Big Bear Lake gefahren. Dort in den Robinson Inn und erst mal entspannen.

Später ging es zu einem Riesen Einkauf zu Vons (einem Supermarkt) der für einige in der Gruppe sehr teuer wurde. Wer hätte gedacht dass heikle Vegis am günstigsten wegkommen. Für den Abend gab es noch eine frische Zwiebel, Tomatenstücke, Parmesan, nasse Annas und Nudeln. Ein Festessen wie es selbst ein Restaurant nicht besser geschafft hätte. Zurück (2-3 Meilen, weil wir sind ja in der USA, da ist nichts mal nur nebenan) ging es wieder per Anhalter. Nach dem Einkauf haben wir noch die verschiedenen Ausstatter (Outdoor) von Big Bear Lake abgeklappert nur um enttäuscht wieder die Läden zu verlassen. Nur Sachen für Carcamper. Viel zu schwer und nicht ultra lite.

Abends ging der Tag mit dem herrlichen, selbst-gemachten Abendessen zu Ende.

Heute sind wir, nach einem Frühstücks-Bagel, zurück zum PCT gehitched und weiter ging die große Wanderung. Außer dem Zustieg zum PCT ging es so gut wie nur bergab. Mal wieder durch tolle Pinienwälder. Morgen überqueren wir Meile 300 und kommen an den Deep Creek Hot Springs vorbei (nachmittags). Das wird ein Erlebnis, denn ungetestet bleiben die nicht!

Big Bear Lake, Kalifornien, Vereinigte Staaten von Amerika

5 Antworten auf „Big Bear Zero“

    1. Toll. Freue mich immer auf den nächsten/neuen Bericht 🐯🦁. Bleibt weiterhin brav aufm Weg, habt viel Spaß und wenig kalte Füße 👣. Mam

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